Filmprojekt "Leben im Fluss - Lebenswege von Frauen" (2004)


Ein Film von Ingrid Macziey und Frauke Schaefer

Produziert von tacheles reden! e.V.

60 min. © 2004


Der Film stellt 5 Frauen unterschiedlicher Herkunft (BRD/DDR/Togo/Chile/Türkei) in den Mittelpunkt, die jetzt alle in Berlin leben.

Essy Agboli-Gomado ist in Togo geboren und lebt seit über 30 Jahren in Deutschland. Sie sagt von sich selbst, dass sie zwei Leben lebt.

Ulrike Bagger
ist in der DDR geboren und thematisiert den Zusammenbruch eines Staates, an den sie einmal geglaubt hat. Sie beschreibt wie von heute auf morgen ein Wertesystem ein anderes ersetzte und was das für sie bedeutete.

Babette Herchenröder
, in der BRD aufgewachsen, erzählt über verschiedene politische Stationen ihres Lebens, z.B. die 68er-Bewegung oder die Frauenbewegung. Was wollte sie, was ist geblieben und wo steht sie heute.

Saliha Uras
, in der Türkei geboren, blickt auf Berlin-Kreuzberg und ihre deutsch-türkische Identität.

Susana Yanez
ist Chilenin und musste vor der Militärdiktatur unter Pinochet fliehen. Obwohl das Land jetzt befreit ist, kann Susana Yanez sich nicht vorstellen wieder nach Chile zurückzukehren. Das Leben hier in Deutschland hat sie zu sehr geprägt.

Sie erzählen von ihren Müttern und Vätern,
vom Ankommen und von Umbrüchen,
von ihrer Geschichte und von politischen Veränderungen -
kurz von ihren Lebenswegen.


Zu beziehen über dreifach videoproduktion.


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